Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) reagieren auf die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten und wenden ihre steuerlichen Ansässigkeitsregeln derzeit flexibler an. Expatriates, die das Land aufgrund der regionalen Konflikte – insbesondere der Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran – verlassen mussten oder nicht wie geplant zurückkehren konnten, sollen ihren steuerlichen Ansässigkeitsstatus trotz längerer Abwesenheit behalten...
Geschäftliche Aufenthalte in den USA sind visarechtlich klar geregelt. Welche Genehmigung erforderlich ist, hängt von Dauer, Zweck und Art der Tätigkeit ab. Nachfolgend eine strukturierte Übersicht der gängigsten Optionen für deutsche Staatsbürger. Kurzaufenthalte bis 90 Tage – Visa Waiver Program (VWP) Für geschäftliche oder touristische Aufenthalte von maximal 90 Tagen ist in vielen Fällen kein...
Aktuelle Lage im Nahen Osten und ihre Auswirkungen auf das Visa- und Einreisemanagement Die derzeitige, angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten führt zu erheblichen Einschränkungen im Reiseverkehr. Für Unternehmen mit laufenden Projekten in der Region sind vor allem die Visa- und Einreisebestimmungen betroffen. Geschlossene Flughäfen und Lufträume Der Luftraum über dem Iran, dem Irak, Kuwait, Israel,...
Wer künftig nach Großbritannien reisen möchte, sollte sich gut vorbereiten. Seit dem 25. Februar, gelten neue Vorschriften für visumfrei einreisende Staatsangehörige: die Einreise ist nur noch mit einer elektronischen Reisegenehmigung möglich. Fluggesellschaften sind verpflichtet, Passagieren, ohne gültige digitale Genehmigung oder entsprechende Dokumente die Beförderung zu verweigern. Digitale Reisegenehmigung wird Pflicht Reisende aus insgesamt 85 Ländern...
Änderung des BMF‑Schreiben zur steuerlichen Behandlung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen Die steuerliche Behandlung grenzüberschreitender Mitarbeitereinsätze bleibt anspruchsvoll. Mit Schreiben vom 19. Dezember 2025 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) das BMF‑Schreiben vom 12.12.2023 überarbeitet und an mehreren Stellen präzisiert. Für international tätige Unternehmen ergeben sich daraus neue Ansatzpunkte, Prozesse zu vereinheitlichen und steuerliche Risiken...
Seit dem 01.01.2026 gilt für Entsendungen nach Österreich eine geänderte Entgeltgrenze. Grundsätzlich müssen Arbeitgeber Arbeitnehmer vor einer Entsendung nach Österreich bei der ZKO (Zentrale Koordinationsstelle des Bundesministeriums für Finanzen zur Kontrolle illegaler Beschäftigung) registrieren. Von dieser Registrierungspflicht ausgenommen sind Mitarbeiter, deren Bruttoentgelt in den letzten beiden Entgeltperioden vor Beginn sowie während der Tätigkeit in Österreich...
In einer aktuellen Mitteilung haben die indischen Konsulate in verschiedenen Städten in Deutschland die Beendigung der Dienstleistungen des autorisierten Outsourcing-Serviceanbieters Alankit Assignments Ltd. bekannt gegeben. Diese Änderung tritt ab dem 19. Januar 2026 in Kraft und wurde im Einklang mit den sich entwickelnden Bedürfnissen der indischen Gemeinschaft in Deutschland sowie aufgrund von Bedenken hinsichtlich der...
Ab Januar 2026 tritt eine erweiterte Version des bestehenden Reiseverbots in Kraft, die zusätzliche Länder und neue Regelungen für die Einreise in die Vereinigten Staaten betrifft. Unternehmen, die international tätig sind, sowie insbesondere solche Reisende, die aus den betroffenen Ländern kommen oder dort eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen, müssen sich auf erhebliche Änderungen einstellen. Für Arbeitgeber...
Die isländischen Behörden stellen seit November 2025 ein neues Online-Portal zur Verfügung, über das Entsendungen von Beschäftigten nach Island gemeldet werden müssen. Ziel ist es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für ausländische Unternehmen sicherzustellen. Über das neue Portal können Unternehmen zentral alle relevanten Daten zur Entsendung erfassen, darunter Informationen zum Unternehmen, zur Tätigkeit, zum Einsatzzeitraum...
Der wirtschaftliche Arbeitgeber im DBA-Kontext: Neue Klarheit durch BFH-Urteil vom 12.12.2024 Warum der Arbeitgeberbegriff entscheidend ist Artikel 15 Absatz 2 des OECD-Musterabkommens regelt, unter welchen Voraussetzungen das Besteuerungsrecht für Einkünfte aus unselbstständiger Arbeit beim Ansässigkeitsstaat verbleibt. Dafür müssen alle drei folgenden Bedingungen kumulativ erfüllt sein: Der Mitarbeitende hält sich im Tätigkeitsstaat nicht länger als 183...