Corona-bedingte Anmeldungen in Belgien, Griechenland, Spanien und der UK

Dienstreisen sind in Zeiten des Coronavirus mit besonderen Schwierigkeiten verbunden. Dies gilt nicht nur für die praktischen Probleme bei der Durchführung, etwa wegen eingeschränkter Reisemöglichkeiten oder spezieller Sondervorschriften bei der Einreise und Quarantäne.

Denn zunächst ist zu fragen, unter welchen Voraussetzungen Dienstreisen unter Corona-Bedingungen überhaupt verlangt werden können. Durch diese Sondersituation kommt es auch in Großbritannien und Belgien zu neuen, außerordentlichen Vorschriften.

Für alle Einreisenden nach Großbritannien und Nordirland gilt grundsätzlich die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise. Über der Website der britischen Regierung müssen die Reise- und Kontaktdaten mitgeteilt werden. Dabei müssen Angaben über die mobile Erreichbarkeit, Personalien der Reisenden, Reiseplan, Unterkunft und über einen Notfallkontakt gemacht werden. Die Anmeldung kann frühestens 48 Stunden vor Einreise gemacht werden. Bei Nichtanmeldung kann ein Bußgeld von 100 Pfund erhoben werden.

Ein ähnliches Verfahren gilt auch bei der Einreise nach Belgien. Auch hier kann die Anmeldung frühestens 48 Stunden vor Einreise digital über die Website der belgischen Behörden erfolgen. Es müssen Angaben über die Personalien der Reisenden, Ankunft in Belgien und die vorübergehende Wohnsitz-Adresse in Belgien gemacht werden.

In Spanien müssen Flugreisende ein Formular auf der Website der spanischen Behörden ausfüllen. Dabei müssen lediglich die Passagierdaten des Reisenden angegeben werden. Der hieraus erzeugte QR-Code, muss bei der bei Einreise vorgelegt werden. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen.

Ein ähnlicher Prozess gilt in Griechenland. Auf der Website der griechischen Behörden müssen Daten über die Ankunft in Griechenland zur Verfügung gestellt werden. Die Daten können frühestens 24 Stunden vor Einreise elektronisch übermittelt werden und bei Nichtanmeldung kann eine Geldbuße von 500 Euro erhoben werden.

Unser Team unterstützt Sie bei den notwendigen weiteren Schritten und wir sind gerne für Sie da, wenn Sie hierzu weitere Fragen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Empfohlene Blog-Artikel

Prozesse optimieren mit IAC

Beiträge des österreichischen Arbeitgebers an eine österreichische betriebliche Vorsorgekasse als Arbeitslohn

Der Bundesfinanzhof entschied in seiner Sitzung vom 13.02.2020 (Az. VI R 20/17), dass es sich bei den von einem österreichischen Arbeitgeber nach österreichischem Recht für seinen Arbeitnehmer geleisteten Beiträgen an eine betriebliche Vorsorgekasse nach deutschem...

EU Melde- und Registrierungsverfahren: Neuerung im Meldeverfahren Schweden

Mit der Umsetzung der EU-Entsenderichtlinie 2018/957 in schwedisches Recht, haben sich die schwedischen Entsendungsvorschriften zum 31. Juli 2020 geändert. Die Änderungen betreffen unter anderem diejenigen, die Arbeitnehmer nach Schweden entsenden.

Sondernews/Merkblätter

Merkblatt Melde- und Registrierungspflicht
12. Dezember 2019

Sichern Sie sich aktuelles Wissen rund um das Thema „Internationales Personalmanagement - Mitarbeiterentsendung weltweit“

X
X
X